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Geschrieben von Martin Reichenbach
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Donnerstag, 24. September 2009 |
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Häufig erlebe ich es in Gesprächen, dass Menschen schon über das wie, was und wann nachdenken und reden und sich noch gar nicht über das wohin im Klaren sind. Konkret: sie reden sie über einzelne Schritte, ohne dass das Ziel überhaupt schon definiert ist.
Diese Ungeduld ist mir selbst auch nicht gänzlich unbekannt, doch wenn sie mich heutzutage befällt, halte ich inne und rufe mir in Erinnerung, dass konkrete Schritte nicht unbedingt dahin führen, wo ich hin will, wenn mir das Ziel nicht klar ist. Oft führen solche Schritte sprichwörtlich „vom Regen in die Traufe“ und man steht nachher nicht besser da als vorher.
Deshalb nehme ich mir mittlerweile die Zeit, um über das Ziel nachzudenken und es möglichst genau und konkret zu beschreiben, bevor ich mir Gedanken über notwendige Mittel und Schritte zu machen. Natürlich ist das klare Ziel nur die halbe Miete und es braucht dann noch eine sorgfältige Planung und Vorbereitung und auch die konkrete Umsetzung. Doch wer sein Ziel kennt, findet auch einen Weg dahin. |